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Zur besseren Lesbarkeit werden auf dieser Website personenbezogene Bezeichnungen, die sich zugleich auf Frauen und Männer beziehen,  an einigen Stellen nur in der im Deutschen üblichen männlichen Form angeführt. Dies soll jedoch keinesfalls eine Geschlechterdiskriminierung oder eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes zum Ausdruck bringen.

Medical Career Mentoring (MCM)

Prof. Eckhard Mayer, Leiter Abt. für Thoraxchirurgie, Kerckhoff-klinik Bad Nauheim

Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht: MCM 2018 bei Prof. Dr. Mayer

Vorwort
Durch meine Doktorarbeit an der Kerckhoff Klinik habe ich bereits die thoraxchirurgische
Abteilung und Herrn Prof. Dr. med. Mayer kennen gelernt. Da mir Praxisbezug in der Universität
fehlte, erhoffte ich mir von meinem MCM besonders praxisnahe Einblicke in die Chirurgie zu
bekommen. Diese Hoffnung wurde voll und ganz erfüllt.
Fachliche Passung
Da mich besonders der klinische Alltag und die Chirurgie interessieren, war ich fachlich sehr gut
aufgehoben. Aus meiner Sicht arbeiten die Thoraxchirurgen auf höchstem Niveau. Neben hoher
Professionalität im Operationssaal, konnte ich diese fachliche Kompetenz auch im Patientenumgang
mit erleben. Die Ärzte sind ruhig, kompetent und nahmen sich die Zeit mir und den Patienten die
Medizin näher zu bringen. Hier konnte ich den Arzt-Patienten Umgang im Klinikalltag erleben und
erlernen.
Persönliche Beziehung
Die thoraxchirurgische Abteilung in Bad Nauheim ist von dem Chef, über die Oberärzte und
Assistenzärzten bis hin zu den Sekretärinnen ein freundliches und kompetentes Team. Ich war
persönlich bekannt und wurde von den Mitarbeitern mit Respekt behandelt.
Ansprechbarkeit/Erreichbarkeit
Herr Prof. Dr. med. Mayer war stets per Mail erreichbar. Er Antwortete innerhalb kurzer Zeit,
maximal einer Woche. Auch für persönliche Gespräche nahm sich Herr Mayer ausreichend Zeit.
Für OP Besuche hielt ich vor allem Rücksprache mit den Oberärzten Wiedenroth und Guth. Diese
antworteten meistens noch am selbigen Tag. Ich ließ mich des weiteren auf die
„Transplantationsliste“ eintragen. So wurde ich zwei mal angerufen und konnte bei den
Transplantationen dabei sein.
Erfolge/erreichte Ziele
Während meines MCM Jahres bekam ich ausführlichen Einblick in die praktische Arbeit. Ich
konnte regelmäßig bei Operationen hospitieren und assistieren. Nachdem ein Vertrauensverhältnis
aufgebaut war, durfte ich unter ärztlicher Anleitung Tätigkeiten am Operationstisch übernehmen.
Gegen Ende hin war ich des Öfteren alleiniger Assistent am Tisch. Steriles Abwaschen und
Abdecken des Patienten, Knoten und Nähen bis hin zu einer Sternotomie waren unter oberärztlicher
Anleitung am Ende enthalten.
Im Rahmen des MCM hatte ich noch zwei Projekte gestartet, die unter voller Unterstützung von
Herrn Mayer standen. Zum einen habe ich eine Thorakoskopiebox entworfen und gebaut, die nun in
Bad Nauheim steht und von Ärzten und Studenten zum Üben verwendet werden kann. Des weiteren
versuche ich mit Unterstützung eines Kommilitonen einen SPC in Bad Nauheim zu etablieren.
Ausblick für zukünftige Mentees
Während der Semesterzeiten war ich im Schnitt ein mal in der Woche in Bad Nauheim. Das heißt
ich bin morgens um 7 Uhr mit dem Zug dorthin gefahren und im Regelfall zwischen 17 und 18 Uhr
nach Hause gekommen. Allerdings war das mein persönliches Interesse und Engagement. Hat man
weniger Kapazität wird auch das akzeptiert. Die „Mentor-Mentee-Beziehung“ ist bei Herrn Prof.
Dr. Mayer meiner Einschätzung nach individuell gestaltbar.
Wenn man ehrliches Interesse und persönliches Engagement zeigt, wird man in dieser Abteilung
dafür belohnt.